Kanalreinigung: Methoden im Vergleich
Hydromechanisch oder elektromechanisch? Wir erklären die verschiedenen Reinigungsmethoden und wann welche zum Einsatz kommt.
ROHRSANOVA Team · 20. Dezember 2024 · 6 Min. Lesezeit
Die Wahl der richtigen Reinigungsmethode ist entscheidend für ein optimales Ergebnis. In diesem Artikel vergleichen wir die beiden Hauptmethoden der professionellen Kanalreinigung: die hydromechanische und die elektromechanische Reinigung.
Hydromechanische Reinigung (Hochdruckspülung)
Bei der hydromechanischen Reinigung wird Wasser mit hohem Druck (bis zu 200 bar) durch spezielle Düsen in das Rohr gepresst. Diese Methode ist besonders effektiv bei hartnäckigen Ablagerungen, Fettansammlungen und Wurzeleinwuchs. Die Wasserkraft löst Verschmutzungen und spült sie gleichzeitig ab.
Elektromechanische Reinigung (Spiralreinigung)
Bei dieser Methode werden flexible, maschinell angetriebene Spiralen mit verschiedenen Aufsätzen eingesetzt. Sie eignet sich besonders für Verstopfungen durch Fremdkörper und für die Reinigung von Anschlussleitungen in Gebäuden. Die Spirale durchstösst die Blockade mechanisch.
Wann welche Methode?
Die Hochdruckspülung ist ideal für: Hauptleitungen und Grundleitungen, hartnäckige Ablagerungen und Inkrustierungen, präventive Wartungsreinigungen. Die Spiralreinigung eignet sich für: WC-, Küchen- und Badanschlüsse, akute Verstopfungen durch Fremdkörper, schwer zugängliche Leitungen.
Kombination für beste Ergebnisse
Oft kombinieren wir beide Verfahren für optimale Ergebnisse. Zum Beispiel wird eine Verstopfung erst mit der Spirale gelöst und dann mit Hochdruck nachgespült, um alle Reste zu entfernen.
Unsere Empfehlung
Vertrauen Sie auf die Expertise unserer Techniker. Sie wählen vor Ort die beste Methode für Ihre spezifische Situation und sorgen für eine gründliche, materialschonende Reinigung.